Im Jahre 1437 von der Reichsstadt Schweinfurt erworben: das Gut Deutschhof, Arnsbergstr. 1. Während des Markgräfler Krieges 1554 ist wahrscheinlich das Gut eingeäschert worden. Auch von 1560 ist ein Brand überliefert, ein weiterer während der Wirren des 30-jährigen Krieges. Richtig aufwärts ging es erst wieder im 18. Jh., als die Hospitalstiftung das respektable Herrenhaus errichtete, - übrigens heute das einzige Zeugnis barocker Wohnkultur der Stadt Schweinfurt. Das Gut sah, solange es im Besitz der Hospitalstiftung war, wechselnde Pächter. Im letzten Weltkrieg blieb es vor größeren Schäden verschont.
Nach 1960 nahm die Stadt Schweinfurt sein Umland als Baugebiet in den Blick. Seit 1977 ist dort keine landwirtschaftliche Nutzung mehr möglich. Den nun innerhalb des expandierenden gleichnamigen Stadtteils Deutschhof gelegenen Komplex hat 1982 die Evangelisch-lutherische Gesamtkirchenverwaltung Schweinfurt von der Hospitalstiftung erworben und den ehemaligen Schweinstall zum Kindergarten sowie die Scheune zum heutigen Gemeindesaal umgebaut.
Jetzt ist Gut Deutschhof die evangelische Kirche im Nordosten Schweinfurts.
